Morbus Crohn & Corona
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21. Mai 2022
Irgendwann musste es ja passieren. CORONA!
Seit Corona arbeite ich mit ganz wenigen Ausnahmen im Home Office. Mein Frau als Physiotherapeutin hat da weniger Glück. Dann noch zwei Kinder im Kindergarten. Trotzdem haben wir uns lange unbeschadet gehalten. Dann Ende April 2022 war es soweit. Bei einem routinemäßigen morgendlichen Corona-Selbsttest bei meiner Tochter kam plötzlich der 2. Strich. Das hat sich dann durchgezogen, dass letztendlich die gesamte Familie Corona positiv war. Ich würde sagen wir hatten einen milden Verlauf mit Durchfall (die Kinder), Husten, Schnupfen, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Erschöpfungssymptome
Meine Frau und ich sind beide geboostert. Ich hatte 3-mal Comirnaty (BioNTech / Pfizer) erhalten. Zwischen der 1. und 2. Corona-Impfung musste ich wegen meinem Morbus Crohn mit einer für mich neuen Therapie (Ustekinumab (Stelara)) beginnen. Ganz glücklich war ich mit dem Therapie-Beginn natürlich nicht, da damit eine weitere Unbekannte zur großen Unbekannte der Pandemie ins Spiel kam. Ich hatte glücklicherweise nahezu keine Nebenwirkungen von den Corona-Impfungen. Ebenso habe ich bisher keinerlei Probleme mit Stelara. Unterm Strich bin ich jetzt 3-fach geimpft und genesen, sowie mit meiner Spritze Stelara im 3-Monats-Rhythmus ausgestattet.
Ob das für jeden jetzt gilt oder man sich das als Beispiel nehmen sollte, kann ich nicht sagen. Ich will damit nur zeigen, wie es laufen kann.
Wichtig ist auf jeden Fall die Rücksprache mit seinem Gastroentrologen zu halten. Und wenn man Corona-Symptome hat, ja nicht in seine Gastro-Praxis zu gehen, um ja nicht andere Patienten anszustecken.
Ansonsten möchte ich zumindest noch ein paar Links mitgeben:
- Sollen Menschen mit CED auch während der Corona-Pandemie bei einem aktiven Schub mit immunsuppressiven Wirkstoffen behandelt werden?
- Corona-FAQs und CED
- COVID-19 bei chronischen Darmerkrankungen
Abschließend kann ich nur noch sagen:
