Carpe Diem
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30. Januar 2024
Der erste Monat des "neuen" Jahres ist schon wieder vorbei. Die Zeit rennt... nur wo hin? Es ist Wahnsinn wie schnell die Dinge, die Erlebnisse oder die Momente an einem vorbeirasen. Dabei kann man sich schon mal fragen was muss sein, was sollte sein oder auch muss das überhaupt sein? In der Eile, in der Hektik, aus dem Affekt heraus - man sagt Dinge, die man nicht so meint; man macht Sachen, die man nicht so will; man reagiert manchmal nur noch und lässt sich von Kleinigkeiten verleiten. Ist das gut? Kommt da etwas positives bei rum? Wohl kaum... Mit Weihnachten wird auch häufig die Zeit des Innehaltens und der Danbbarkeit verbunden. Aber warum nur dann? Sollte man nicht immer dankbar sein für das was man hat? Sollte man nicht immer mal kurz still sein und innehalten? Mal kurz nachdenken... einfach einen Moment der Ruhe genießen... etwas Gesagtes oder Getanes überdenken... am besten noch bevor es passiert ist... Es kann alles so schnell vorbei sein und einem aus dem Leben, wie es bisher war, reißen. Man sollte sich nicht zu viel ärgern, nicht alles persönlich nehmen. Vergangenes kann oft nicht mehr reapiert oder geändert werden... es ist (leider) passiert, was passiert ist. Man muss daraus lernen... beim nächsten Mal besser machen. Einfach fragen wie geht es dir... Ein Danke sagen... Eine Umarmung geben... Es sind die kleinen Gesten, die viel bewegen können!
Gerade im Kontext von Krankheiten, kann das Leben sich schneller ändern als man denkt. Es fordert dich, deine Familie oder deine Freunde heraus. Jeder geht anders damit um, jeder braucht anders Hilfe und Unterstützung. Manche kommen auch überhaupt nicht damit klar. Reden kann helfen, aber auch nicht jeder will darüber reden. Es ist nicht einfach Gefühle oder Emotionen zu zeigen. Zumal Menschen Individuen sind, die für sich handeln und denken. Macht es das dann besser? Macht ein solches Denken und Wissen, über z.B. psychologische Aspekte, es besser? Vielleicht... aber will man das überhaupt? Machen diese Herausforderungen nicht gerade ein Leben spannend und einzigartig? Ist das nicht gerade das Salz in der Suppe was das Leben ausmacht? Ich finde ja - vor allem wenn man es mit anderen teilen kann, dass ich es mit meinen Liebsten - vor allem meinen Kindern und meine Frau - gemeinsam erleben darf. Dafür bin ich dankbar und das jeden Tag - auch wenn ich vielleicht nicht jeden Tag zeigen kann...
Ich für meinen Teil will nicht mein Leben vom Morbus Crohn bestimmen lassen. Dafür halte ich mich an ein paar Regeln, um aus diesen Einschränkungen neue Freiheiten zu gewinnen. Freiheiten, um mit meiner Familie und meinen Freunden, aber vor allem um mit meiner Frau und meinen Kindern möglichst viel Zeit zu verbringen, Erinnerungen - egal ob negativ oder positiv - gemeinsam zu sammeln und jeden Moment zu genießen, egal wie und solange man kann 😊
