Weniger Schreiben - weniger Stress - Prioritäten setzen
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23. November 2025
Zu Beginn des Jahres habe ich schon für mich entschieden, dass ich zumindest einmal im Quartal einen Beitrag schreibe, aber auch nur wenn es klappt. So habe ich mir tatsächlich Druck rausgenommen, allerdings dadurch auch etwas an Verbindlichkeit eingebüßt. Nun habe ich mir einfach mal die Zeit genommen, um mal wieder etwas zu schreiben. Letztendlich waren zwei auf meinem Schreibtisch liegende Bauredner die Motivation jetzt doch mal wieder etwas zu schreiben.
4x im Jahr bekomme ich den Bauchredner (DCCV-Journal) vom DCCV e.V. zugeschickt. Der Bauchredner thematisiert immer wieder verschiedene Themen rund um CED und schafft damit Aufklärung und versucht betroffene jeglicher Art damit zu unterstützen. Natürlich wiederholen sich Themen, aber dann immer mit dem aktuellsten Stand der Forschung, was deutlich zeigt, dass hier immer mehr Positives passiert und Zusammenhänge zwischen CED und weiteren Erkrankungen oder Folgen aufgezeigt werden. Ich kann nur die Mitgliedschaft im DCCV e.V. empfehlen!
In einem der letzten Bauchredner ging es z.B. um Begleiterkrankungen bei CED. Beispielsweise sind Hauterkrankungen und/oder Augenerkrankungen im Kontext CED immer wieder zu finden. Selbst wenn man aktuell selber nichts davon hat, sensibilisieren solche Themen einen und erinnern an die jeweiligen regelmäßigen Kontrollen bei den jeweiligen Fachärzten. Darüber hinaus sieht man verschiedenste Krankheitsverläufe, was einem hilft seine eigenen Probleme besser einzuordnen. In meinem Fall macht es mir bewusst, wie gut es mir trotz meinem Morbus Crohn geht und das ich dafür immer dankbar sein sollte und gleichzeitig aber auch immer weiter dran bleiben muss, damit es so bleibt wie es ist.
In einem weiteren Bauchredner ging es um Stressreduktion und Rehabilitation. Für mich ist gerade die Stressreduktion eines der wichtigsten Themen, weshalb ich jetzt auch für mich sagen musste: Ich habe jetzt einfach keine Zeit einen Blog-Beitrag zu schreiben. Auch meine noch zu schreibende Masterthesis ist dem zum Opfer gefallen. Es geht einfach nicht alles auf einmal. Priorisierung ist das A und O - dann immer eins nach dem Anderen. Denn alles auf einmal hilft nicht. Deswegen versuche ich für mich jede Aufgabe wie folgt zu priorisieren:
- Familie
- Freunde
- Arbeit
- Ehrenamt
- Ortsbürgermeister
- Feuerwehr
- der ganze Rest
Dann versuche ich Ablenkungen zu reduzieren und Fokus zu schaffen. Das ist allerdings Moment irgendwie schwierig für mich, sprich meine persönliche Challenge.
Und man darf nie vergessen: Die Gesundheit steht über allem. Denn nur wenn man gesund ist, kann man auch alles schaffen. Gemäß dem Motto: "Starker Körper - Starker Geist"
Das ganze versuche ich nun für mich nach den oben beschriebenen Prioritäten so zu handhaben. Wichtig ist für mich zumindest das Thema Masterthesis auf jeden Fall noch abzuschließen. Was aktuell definitiv nicht einfach ist und bestimmt noch mal mental und auch körperlich anstrengend wird.
